ASR A5.2 

Durch die neue ASR A5.2 sind Straßenbaustellen so zu planen und einzurichten, dass Gefährdungen durch den fließenden Verkehr für Beschäftigte möglichst vermieden und verbleibende Gefährdungen möglichst gering gehalten werden.  Bei Straßenbaustellen sind die erforderlichen Platzbedarfe für Arbeitsplätze, Verkehrswege, Sicherheitsabstände und technische Schutzmaßnahmen zu ermitteln und bereitzustellen. Diese Platzbedarfe sind abhängig von den auszuführenden Tätigkeiten und von den eingesetzten Arbeitsmitteln.

Als nächstes gehen wir jetzt auf die Technischen Schutzmaßnahmen auf Straßenbaustellen von längerer Dauer und kürzerer Dauer ein.

(1) Straßenbaustellen von längerer Dauer

Bei Arbeitsstellen von längerer Dauer, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h und weniger erlaubt sind, sollen nun transportable Schutzeinrichtungen eingesetzt werden. Beispiele dafür sind entlang von Baugruben oder Gräben, wenn eine Absturz- bzw. Einsturzgefahr besteht oder wenn es aufgrund der Verkehrsführung zu einer erhöhten Abkommenswahrscheinlichkeit für den fließenden Verkehr kommt. Wenn es mal dazu kommen könnte, das transportable Schutzeinrichtungen nicht eingesetzt werden können, dann sind Verkehrseinrichtungen (z. B. Leitbaken, Leitkegel) zur Führung des Straßenverkehrs zu verwenden.

(2) Straßenbaustellen von kürzerer Dauer

Bei Arbeitsstellen von kürzerer Dauer müssen Abgrenzung von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum fließenden Verkehr geeignete Verkehrseinrichtungen eingesetzt werden. Dies können z. B. Leitbaken, Leitkegel, Fahrbahre Absperrtafeln, Warneinrichtungen und Lichtzeichenanlagen sein. Werden Fahrzeuge und Maschinen als Sicherungsfahrzeuge eingesetzt, müssen diese die verkehrsrechtlichen Anforderungen erfüllen.

In der nächsten Woche werde ich detaillierter über die ASR A5.2 sprechen. Wer darüberhinaus noch Fragen hat, kann sich gerne bei uns melden oder eins von unseren RSA-Seminaren.