Aufstellvorrichtung (Fußplattenträger) 

Im letzten Thema haben wir die Fußplatten näher kennengelernt. Heute werden ich Ihnen ein andere Variante vorstellen, die Fußplattenträger. Diese werden eingesetzt wenn die normale Grenze an Fußplatten (drei) erreicht wird und das Standmoment nicht ausreicht. Denn nur so kann eine Standsicherheit gewährleistet werden und so wird vor umgefallen Materialien geschützt.

Im Detail werde ich nun die Fußplattenträger näher erläutern.  Die Fußplattenträger bestehen aus einem festen Rahmen aus Stahl oder Aluminium, und einer Aufnahme für den Pfosten bzw. das Schaftrohr. Sie gibt es auch in einer klappbaren Ausführung und verfügen über verschiedenen Aufnahmen für Schaftrohren.

Das erforderliche Gewicht darf nur durch Fußplatten aufgebracht werden, die hierzu sicher stapelbar und damit sortenrein sein müssen. Dabei ist darauf zu achten, dass nur Fußplatten von einem Hersteller übereinander gestapelt werden kann. Andere Gegenstände mit hohem Gewicht, wie z.B. Betonplatten, Bordsteinkanten, Rasengitterseite, Stahlträger usw. sind nicht zulässig.

Fußplattenträger sollte in der Regel in der langen Bauform eingesetzt werden – also die Ausführungen, bei denen die Fußplatten in Längsrichtung (Windlast) vor und hinter dem Schilderpfosten liegen. Diese Systeme erzielen die höchsten Standsicherheitsklassen bei vergleichsweise geringem Gewicht. Mit nahezu quadratischen Fußplattenträgern, welche eigentlich für Überspannungsmasten von temporären Lichtsignalanlagen vorgesehen sind, lassen sich hingegen nur deutlich geringere Standsicherheitsklassen erzielen und das mit einem vergleichsweise hohem Gewicht.

Bei den Fußplattenträger wird jeweils unterschieden zwischen langer Bauform und kurzer Bauform. Die kurze Bauform der Fußplattenträger haben nur wenig Vorteile bezüglich der Standsicherheit, da auch in diesem Fall der Schwerpunkt mit jeder aufgelegten Fußplatte nach oben wandert und der Rahmen nicht wesentlich länger als eine einzelne Fußplatte ist. Die Fußplattenträger mit kurzer Bauform dürfen nur bis zu einer Sicherheitsklasse K6 verwendet werden. Danach kommen Fußplattenträger mit langer Bauform zum Einsatz. Bei dieser Form liegen die Fußplatten vor und hinter dem Pfosten (in Richtung der Windlast versteht sich). Durch die mehr als doppelte Länge des Rahmens (im Vergleich zu einer Fußplatte) und dessen Eigengewicht (insbesondere bei Stahl), erreichen diese Ständer mit deutlich weniger Fußplatten viel höhere Standsicherheitsklassen, denn das Standmoment ist in der Regel mindestens doppelt so hoch.

Wie Sie die Fußplattenträger verwenden können, werde ich Ihnen in den nächsten Wochen zeigen.

Möchten Sie mehr zum Thema Fußplattenträger wissen, dann kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie einer unserer RSA-Seminare.