Der Verkehrszeichenplan 

Der Verkehrszeichenplan (auch Beschilderungsplan) ist die Fortsetzung zum Regelplan. In einem Verkehrzeichenplan werden alle Angaben zu den Verkehrszeichen für einen neuen Straßenbauabschnitt ausgewiesen, aber auch z.B. im Rahmen einer Baustelle. 

Die Pläne werden meistens, der Übersicht wegen, im Maßstab 1:250 bzw. 1:500 erstellt. Ausgewiesen sind die Standorte einzelner Verkehrszeichen mit Angaben dazu, um welche Zeichen es sich handelt (z. B. VZ 206 „Stoppschild“ oder VZ 205 „Vorfahrt gewähren“), außerdem Angaben über die Stationierung, Länge und Ausführung von Schutzplanken. Kommunen und öffentliche Einrichtungen sind gesetzlich daran gebunden, bzgl. Beschilderungen im öffentlichen Bereich entsprechende detaillierte Planungen aufzustellen und diese bindend mit Verkehrsbehörden abzustimmen.

Dabei ist wichtig, dass die in den Planungen festgelegten Schritte in der Praxis auch identisch eingehalten werden. Bei der Festlegung dieser Stellen müssen dabei selbstverständlich die Örtlichkeiten und die gesetzliche Vorschriften berücksichtigt werden.

Rechtlich wird dieser Plan durch die verantwortliche Straßenverkehrsbehörde (i. a. nicht identisch mit dem Straßenbaulastträger) formal angeordnet und damit rechtlich bindend. Sollte der Plan fehlerhaft sein, ist die zuständige Behörde ggf. für Unfälle haftbar zu machen. Die ordnungsgemäße Umsetzung des Planes vor Ort wird in einem Abnahmeprotokoll bestätigt.

Deshalb gehört zur jeder Baustelle auch ein Verkehrszeichenplan aber hier gibt es auch Ausnahmen, die stelle ich Ihnen nächste Woche vor.