Verkehrszeichen 

Ein Verkehrszeichen ist für eine Arbeitsstelle eins der wichtigsten Materialien. Denn ein Verkehrszeichen informiert den Verkehrsteilnehmer über eine Arbeitsstelle und warnt ihn davor. Damit ein Verkehrszeichen verwendet werden darf muss es aber noch verschiedene Anforderungen erfüllen, um im öffentlichen Verkehr aufgestellt werden zu würden. Verkehrszeichen werden gemäß § 39 Abs. 2 StVO in Gefahrzeichen, Vorschriftzeichen, Richtzeichen und Zusatzzeichen unterschieden und gegliedert. Die Ausführung der Verkehrsschilder an Arbeitsstellen (einschließlich der Zusatzschilder) muss den Anforderungen anerkannter Gütebedingungen entsprechen (Ziffer III Nr. 4 VwV-StV0 zu den §§ 39 bis 43). Die Verkehrszeichen müssen dem Vz-Kat entsprechen. 

Damit ein Verkehrszeichen verwendet werden darf muss auf der Rückseite ein RAL-Gütezeichen angebracht werden. Verkehrszeichen, die für den ortsfesten Einsatz hergestellt und gekennzeichnet sind, aber (unverändert) mobil bzw. temporär eingesetzt werden, müssen zusätzlich eine CE-Kennzeichnung aufweisen können. Verkehrszeichen, die durch das autorisierte Verkehrssicherungsunternehmen überarbeitet wurden, bekommen neben dem RAL-Kennzeichen noch einen Autorisierungssiegel

Ebenso muss darauf geachtet werden, welche Größe für ein Verkehrszeichen verwendet wird. Dieses richtet sich nach der Geschwindigkeit und nach der Form des Schildes. Zusätzlich gibt es auch verschiedene Arten von Reflexionen, dort wird differenziert in lackiert (nicht mehr zulässig), RA 1 (eingebundene Mikroglaskugeln), RA 2 (eingekapselte Mikroglaskugeln) und RA 3 (Mikroprismen). Die Reflexionsklasse RA 1 hat gegenüber RA 3 eine schwächere Rückstrahlung des Lichts vom Fahrzeug.

Trotzdem sollten Sie beachten, wenn Sie ein Schild im öffentlichen Verkehr verwenden möchten, dann muss dieses von der Behörde genehmigt werden. Ohne Genehmigung dürfen Sie nichts im öffentlichen Verkehr aufstellen.

Nächste Woche beschäftigen wir uns mit der Gültigkeit der Absperrschranken.