Wie sieht es bei unseren Nachbarländern mit den Verkehrszeichen aus?

Unsere europäischen Nachbarn haben das Problem konsequent gelöst. Frankreich beispielsweise hat in den 90er Jahren Mindestwerte für die Retroreflexion bereits installierter Schilder festgelegt. Ab einem Abfall der Retroreflexionsleistung auf 70 Prozent der Mindestwerte eines neuen Schildes muss es ausgetauscht werden. Um aufwendige Einzelmessungen an den Verkehrszeichen zu vermeiden, können die Behörden die Schilder auch turnusgemäß austauschen: bei RA1 alle 8 Jahre, bei den anderen alle 12 Jahre.

Auch in Schweden gelten für installierte Verkehrszeichen genau definierte Leistungswerte für die Retroreflexion. Unterschreitet ein Schild diese Werte, muss es unmittelbar ausgetauscht werden. Anders in Deutschland: Hier ist der Verkehrszeichenbestand im Durchschnitt deutlich älter als in den Nachbarländern. Jedes vierte Schild ist älter als 15 Jahre und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nachtblind. Diese Schilder erfüllen die Mindestanforderungen für die Erkennbarkeit schon lange nicht mehr.

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